Letzter Teil. Und ich sehe es dennoch als Anfang einer spannenden Reise in Bezug auf Soldatenberatung – in Abgrenzung zum „Produktverkauf“ beim Rahmenvertrag Bundeswehr!

Fazit

In den vorangegangenen vier Teilen sollte der Versuch unternommen werden das Thema Rahmenvertrag Bundeswehr kritisch aufzuarbeiten, Nadelstiche zu setzen und Informationen zu liefern – ohne den Leser dieser Artikel mit zuviel Tiefgang zu überfordern. Es sollte der Versuch unternommen werden, dem Halbwissen innerhalb der Kameraden Nährboden zu entziehen, um das pauschale Draufhauen auf dieser Art der Absicherung für Soldaten mit qualitativen Punkten entgegenzuwirken.

Vorletzter Teil – und man könnte noch so viel schreiben. ABER die Ausführungen sollen hier auch keine Beratung ersetzen! Nachdem es zuletzt um eher allgemeine Themen, wie Beratungsalltag, Betreuung und Vernetzung ging, sollen in diesem Teil die Fragen „Für welche Soldaten macht der Rahmenvertrag Bundeswehr Sinn?“ und „Wenn ja, in welcher Form?“ betrachtet werden. Dazu werden noch wichtige Abholpunkte für das Thema „Absicherung der Arbeitskraft“ genannt bevor sich der fünfte und letzte Teil mit einem Fazit endet.

Für welche Soldaten macht der RVBw Sinn?

Hier heißt das Stichwort (erneut) individuelle Abfrage beim Soldaten bzgl. dessen aktueller Verwendung.

In diesem Teil der Information geht es weniger um Fakten, die sogenannten „harten Zahlen“, sondern um die oftmals vernachlässigten Soft-Skills rund um den Rahmenvertrag Bundeswehr. Die Dinge, die in der Betrachtung der eigenen Situation oder im Vergleich verschiedener Angebote leider oft zu stiefmütterlich behandelt werden.

Beratung heutzutage

Dabei ist es wichtig die für sich selbst richtigen Fragen zu stellen! Kritisch zu sein ist in Sachen Finanz- bzw. Versicherungsberatung nicht von Nachteil. Oftmals befinde ich mich als Berater in der Situation, dass Soldaten nicht wissen wie sie durch den Statuswechsel zum Zeitsoldaten überhaupt noch versichert sind und wenn ja, in welchem Umfang man versichert ist.

Nachdem ein allgemeiner Einstieg für das Thema Rahmenvertrag Bundeswehr im ersten Teil erfolgte, geht es jetzt ein wenig in die Tiefe des Produktes mit den Themen BAUSTEINE, ZIELGRUPPEN und ich werde einen ersten Bogen zu den sogenannten ZIVILEN ANBIETERN spannen.

Bausteine Rahmenvertrag Bundeswehr

Grundsätzlich kann man den RVBw in drei Schichten unterteilen, wobei es sich hier um ein sogenanntes Säulen-Prinzip handelt. Die drei Themen sind:

  1. Dienstunfähigkeitsrente
  2. Todesfallleistung
  3. Altersvorsorge

Das Thema Dienstunfähigkeitsrente ist natürlich das

In den ersten Tagen eines jeden soldatischen Lebens werden jungen Rekruten nicht allein die richtige Meldung beim Vorgesetzten, das vorschriftenkonforme Antreten oder aber das Kennen von NATO-Alphabet und Dienstgraden abverlangt. Nein. Auch das Thema „Rahmenvertrag Bundeswehr“ findet relativ schnell einen Platz auf dem Dienstplan – und ist somit Pflichtprogramm. Das bedeutet für jeden Soldaten eine Auseinandersetzung mit der 90-minütigen Rahmenvertrags-Unterrichtung – oftmals die erste Berührung mit dem Thema Versicherung. Die wünschenswerte „Nachbereitung“ des Themas im Kreise der Familie und Menschen, die man sich zur Beurteilung der Notwendigkeit eben aussucht, erfordert nicht nur eine hohe Grundmotivation mit der Sache, sondern vielmehr auch Fachwissen und Recherche über das Normale hinaus.

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